Im Auftrag der Pflanzen unterwegs.

So Leute,

kleine Märchenstunde zu unserer Tour. Wir (Herbert, Micha und ich) sind am 12. Januar um 5.24h in Ahrenswohlde losgefahren um ein paar Dinge abzuholen und anzugucken.

Erster Halt: Wachtendonk im Ruhrpott …wunderschöne Industriebrache… Egal. Wir waren bei „Olli“. Der hat ein Abwrackunternehmen wo Autos zerlegt werden, die nur noch die EURO 4 Abgasnorm erfüllen. Da standen auch ein Tuareg von 2013 (den er liebevoll als Sondermüll deklarierte) und diverse andere relativ neue Autos. Da hat man doch das Gefühl, die Herstellung dieser Fahrzeuge war Rohstoffverschwendung.

Na gut, wir haben dort den „Kleinen“ abgeholt. Ein Einachstraktor von Goldoni mit 6,8 KW, Lombardini-Benzin-Motor, verstellbarer Spurbreite und Lenker-Holmen. Dazu gab es eine Kreiselegge mit 75cm-Arbeitsbreite und eine Fräse mit 55cm Arbeitsbreite. Und noch eine kleine Walze mit 100cm-Arbeitsbreite. Letztere war nicht auf unserem Plan aber haben ist besser als brauchen. Nun war aber leider keine Bedienungsanleitung bei dem Kleinen dabei. Also haben wir erst einmal rumprobiert. Die Maschine funktioniert und ist in einem echt guten Zustand. Nur leider muss die Kupplung bzw. der Bowdenzug dafür nochmal eingestellt werden. Dazu bringen wir das gute Stück noch zum Schmied nach Kammerbusch.

Und dann ging es nach Blender zu Homann, Folienhäuser angucken. Auf dem Weg nach Blender hat es ordentlich geregnet, aber um 15:27 Uhr waren wir endlich da und wurden vom Junior sehr nett empfangen. Nach einem kurzen Spaziergang durch die riesigen Glashäuser waren wir draußen bei den Tunneln. 2 Stück zu je 74m Länge und 6m Breite. Leider sind die Bögen am Scheitelpunkt gequetscht (gewollt) und somit ziemlich fest verbunden. Also werden wir die wahrscheinlich komplett transportieren müssen. Herbert, Micha und ich suchen da noch nach einer Möglichkeit die Gestänge dort weg zu bekommen.

Eine Variante wäre die Gestänge im Scheitelpunkt auseinander zu flexen, aber dann ist der Aufbau aufwendiger und es kostet extra Material. Andere Variante ist sich mit dem Hersteller auseinander zusetzen und nach Möglichkeiten zu fragen was ich nächste Woche in Angriff nehme. Die schönste Variante ist der Tiefladeanhänger von Herberts Kumpel, um die dort komplett drauf zu stellen. Abbau generell schätze ich so ein, dass wir 10 Leute vor Ort brauchen inkl. dem Transportfahrzeug. Laut Arne (der Junior Chef) können wir uns Zeit lassen mit dem Abbau aber ich würde sagen: je eher desto besser. Zu den Tunneln gehören die Bewässerungsleitungen für die Beregnung, die Erdanker, die Folie, die Tore, die Seile und das Zubehör, um die Erdanker in die Erde zu bohren.

Den Aufbau in Ahrenswohlde müssten wir ggf. auch in einer gemeinsamen Aktion durchziehen. Je nachdem wann wir die Teile holen können, je eher desto besser. Dann könnten die ersten Kulturen dort auch schon rein.

Ja, letztlich waren wir alle gegen 18 Uhr wieder daheim, haben viel gesehen, viel geschnackt und sind viel Auto gefahren. Alles in allem eine gute Aktion. So, nun seid Ihr alle ein bisschen mehr im Bilde. Wenn Ihr Ideen habt zum Auf- und Abbau dann her damit. Aber eine wichtige Sache noch… vielen Dank an unsere Investoren die diese Anschaffung mit Ihren Krediten erst möglich gemacht haben.

DANKE AN EUCH!

Liebe Grüße,
Moritz